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In Lauscha wird ein sehr eigener, im Wortschatz dem Itzgründischen nahestehender, durch seine melodische Klangfärbung von ihm aber deutlich unterschiedener fränkischer Dialekt gesprochen, dessen unverwechselbare Grundzüge auch in der Alltagssprache noch eine große Rolle spielen.
In seiner reinen Form ist der Lauschaer Dialekt u. a. durch das Werk des unvergessenen Mundartdichters "Blaachs Erwin" Erwin Müller-Blech überliefert.
Aber auch heute wird noch gerne in Mundart - dann eher in einer für hochdeutsche Hörer etwas besser verständlichen volksmundlichen Umgangssprache - gesprochen, gedichtet und gesungen.
Der Lauschaer Dialekt weist noch Sprachgepflogenheiten des 18. Jahrhunderts auf, was sich durch die Abgeschiedenheit der Bergregion erklärt. So ist der Gruß „Diener!“ eine Verkürzung des damals gebräuchlichen „Ergebenster Diener!“, ähnlich der latinisierten Variante "Servus!", die in Bayern verwendet wird.
Kleiner Sprachführer für Ihren Besuch in der Glasbläserstadt:
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