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KUGELMARKTPROGRAMM
Erstes Kugelmarktwochenende
26. und 27. November 2011
Zweites Kugelmarktwochenende
03. und 04. Dezember 2011
 
 
 
 


 

Lauschner Leut'

   
   

In Lauscha wird ein sehr eigener, im Wortschatz dem Itzgründischen nahestehender, durch seine melodische Klangfärbung von ihm aber deutlich unterschiedener fränkischer Dialekt gesprochen, dessen unverwechselbare Grundzüge auch in der Alltagssprache noch eine große Rolle spielen.

In seiner reinen Form ist der Lauschaer Dialekt u. a. durch das Werk des unvergessenen Mundartdichters "Blaachs Erwin" Erwin Müller-Blech überliefert.

Aber auch heute wird noch gerne in Mundart - dann eher in einer für hochdeutsche Hörer etwas besser verständlichen volksmundlichen Umgangssprache - gesprochen, gedichtet und gesungen.

Der Lauschaer Dialekt weist noch Sprachgepflogenheiten des 18. Jahrhunderts auf, was sich durch die Abgeschiedenheit der Bergregion erklärt. So ist der Gruß „Diener!“ eine Verkürzung des damals gebräuchlichen „Ergebenster Diener!“, ähnlich der latinisierten Variante "Servus!", die in Bayern verwendet wird.

Kleiner Sprachführer für Ihren Besuch in der Glasbläserstadt:

   
         
   
Hochdeutsch Lauschner
Guten Tag Diener
Dorf Duurf
Ort Uurt
keine kenna
eine eena
hatte hett
irgend ernt
meisten märschtn
alle ölla
eigentlich ägntlich
schön schö
wieder widdr
der dae
die die
das dos
Mann Moh
Frau Fraa
Bratwurst Brotwurscht
Klöße mit Rouladen Knölle met Rolladen
Brötchen Saemml
bezahlen bezohl
Eimer Emer
Hütte Hött
Gäste Gest
immer ömmr
paar poor
arbeiten arbatn
dazu drzu
war wor
auf off
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